Eine Zeitreise ist eine Bewegung in der Zeit, welche vom gewöhnlichen Zeitablauf abweicht. Zeitreisen sind ein beliebtes Thema der Science-Fiction-Literatur. Gewisse Zeitreisen sind zwar physikalisch prinzipiell möglich, ihre praktische Durchführung übersteigt jedoch das Menschenmögliche bei weitem.
Watel konnte es nicht lassen mit den jungen drallen Madln anzubandeln die auf den Heuwagen mitfuhren oder die drahtigen wilden, die die Ziegen den Weg entlang trieben. Mehrmals musste ich ihn ermahnen da wir ja als Paar unterwegs waren, und da geziehmte es sich nicht die Augen auf verbotene Früchte zu werfen.
Wir  sahen schon Stadttore von Willisau als vor uns Tumult ausbrach. Ein junger Bursche brach seitwärts die Böschung hinauf und rannte um sein Leben, verfolgten ihn zunächst zwei Wachmänner zu Pferd mussten sie an der steilen Böschung halt machen und absteigen.
Vorne auf der Straße schrie eine Frau : "Haltet ihn er hat mich bestohlen !".
Watel sprang mit ein Paar Sätzen den Hang hinauf, bevor ich ihn aufhalten konnte; obschon ich ihn auch dessen ermahnt hatte sich nicht in fremder Leut Angelegenheiten einzumischen,
erreichte er den Burschen just bevor er im Unterholz verschwinden konnte, und brachte ihn zur Strasse zurück.
Die Wachen packten den Jungen derb und zogen ihn mit sich als Watel Einhalt gebot : "Halt, was hat er verbrochen, es ist noch ein Kind und Ihr schleift Ihn als ob es zum Scharfrichter ginge !".
Bevor die Wachen antworten konnten näherte sich einer der wohlgekleideten Kaufleute zu Pferd : " Lasst ab von ihm, nur der Küchenjunge von meiner Köchin, wahrscheinlich hat sie ihn wieder geprügelt und er hat versucht sich davonzumachen".
Der Kaufmann, das sah ich sofort, hatte Bildung und war weit gereist, braun gebranntes Gesicht mit einer scharfen Nase, seine Schultern umspielte langes schwarzes Haar das unter einer spanischen Mütze hervorquoll, sein Reitmantel war mit Goldtressen geschmückt an dessen Seite ein türkischer Scmitar prangte und seine Stiefel hatten Schnäbel an den Spitzen wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte.
" Lasst ihn laufen, aber die Köchin schickt ihr auch in die Wüste ich habe das Theater satt...".
"Herr, Wüste wie meint ihr ?" fragte eine Wache," Ihr sollt sie laufen lassen ebenso wie den Jungen ich will sie nicht mehr sehen. Und ihm sei gedankt für seine schnelle Hilfe, unter Reisenden gilt nur der Zusammenhalt egal woher und wohin, Dank sei mit euch, wie heisst ihr ?"
Watel zögerte und schaute mich fragend an, ich schloss beruhigend die Augen , ich fühlte das diese Zusammenkunft nicht von Schaden sein würde.
"Ich bin Watel von Guttannen". "Wohin führt die Reise junger Mann ?"
"Wir sind auf dem Weg nach Waldshut um Arbeit zu finden mein Mann war Koch des Grafen an der Brienz und hat eine Empfehlung um sich dort vorzustellen". mischte ich mich ein. Watel schaute mich erstaunt ob meiner Flunkerei an, ich hatte die die Situation erkannt und mein Zigeunerwissen wies mir den Weg.
"Begleitet mich in die Stadt, dort können wir uns unterhalten..."
So zogen wir im Tross des Kaufmanns nach Willisau ein und bezogen in der Landvogtei unser Quartier.